Die Schmitz-Säule – ein Denkmal für den „Rheinischen Uradel“

 "An Groß St. Martin" in der Kölner Altstadt (direkt hinter dem Brigittengässchen, da wo auch die Figuren von Tünnes und Schäl stehen), steht eine quadratische, etwa 4,50 m hohe Säule, die den Namen „Schmitz-Säule“ trägt. 

Schmitz-Säule An Groß St.Martin
Vor rund 2000 Jahren, als unsere Stadt noch in ihren Kinderschuhen steckte, sollen sich an dieser Stelle die Römischen Legionäre mit den hübschen blonden Ubiermädchen getroffen haben.

Aus diesen Verbindungen entstanden dann praktisch die Ur-Ur-Urahnen der Kölner.
Und da Schmitz nun mal als der Kölschste aller Nachnamen gilt und auch der, der hier am häufigsten vorkommt, natürlich in erster Linie die Ahnen der Familien Schmitz.  
Davon erzählt auch die erste der vier Inschriften auf der Säule:


Gestiftet wurde die Schmitz-Säule von dem Kölner Architekten Jupp Engels. Auf seinem Grundstück wurden die Steine gefunden, mit denen die Säule gebaut wurde.
Die zweite Inschrift ist leider nicht mehr so gut zu erkennen. Sie lautet: “Die Steine dieser Säule wurde 1962 beim Haus „Em Hane“ am Alter Markt ausgegraben. Sie stammen von römischen Hafenbauten auf der ehemaligen Martinsinsel."  


Die dritte Inschrift erinnert an die größte Hochwasserkatastrophe in der Geschichte der Stadt. 


 1969 wurde die Schmitz-Säule fertig gebaut. Die vierte Inschrift, erinnert an das zweitwichtigste Ereignis in diesem Jahr ;)


Kommentare:

  1. Toll gemacht " Weiter so !

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  2. GROSSE KUNST! VIELE GRÜSSE AUS CRAIOVA (RUMÄNIEN)!!
    Wir lernen hier in der Schule in Geschichte exemplarisch für die Ursprünge einer deutschen Geschichte die Zeit der Römer in Köln...
    Und wer die Schmitz-Säule erläutern kann, hat wirklich alles verstanden!!!

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