Der Zentral-Dombau-Verein … damit der Dom uns bleibt

Seit 1842 kümmert sich der ZDV um den Erhalt des Kölner Doms.

„Wenn der Dom fertig wird, geht die Welt unter.“ Diesen Spruch kennt wahrscheinlich jeder Kölner. Allerdings weiß auch jeder Kölner, dass diese Gefahr wohl eher gering ist.

Die Witterung, verschiedene Umwelteinflüsse und selbst der Taubendreck sorgen schon dafür, dass es an unserem Wahrzeichen immer etwas zu renovieren, restaurieren oder zu reparieren gibt.

Dass diese Arbeiten mit einem großen Aufwand und vor allem mit hohen Kosten verbunden sind, bleibt natürlich nicht aus. Ein Verein, der sich dieser Aufgabe widmet, ist der Zentral-Dombau-Verein (ZDV). Und das schon seit 1842.


ZDV Logo mit Slogan

Der Zentral-Dombau-Verein

Beim ZDV handelt es sich um eine reine Bürgerinitiative, die sich überkonfessionell, überparteilich und unabhängig für den Erhalt unseres Doms einsetzt. Das geschieht durch Spendengelder und Mitgliedsbeiträgen, die der Verein der Kölner Dombauverwaltung zur Verfügung stellt.

Stand heute (April 2013) hat der ZDV rund 14500 Mitglieder weltweit, was ich persönlich jetzt nicht für besonders viel halte. Vor allem, wo doch jeder „echte Kölsche“ von sich behauptet, dass er den Dom in seinem Herzen trägt. 

Jetzt muss ich allerdings zugeben, dass ich selbst erst kürzlich von der Arbeit des Zentral-Dombau-Vereins gehört habe.
Für mich war der Dom bis dahin eben „einfach da“. 

Klar, dass laufend am Dom gearbeitet wird, ist unübersehbar und dass es sich dabei um mehr als nur ein paar kleine Reparaturen handeln muss, ist irgendwie auch logisch. Ich meine, es handelt sich beim Kölner Dom ja schließlich nicht um eine Dorfkapelle. 

Aber wie enorm hoch dieser Aufwand wirklich ist und dass man auch selber dazu beitragen kann, dass der Dom in Zukunft noch genau so dasteht, wie in all den Jahren, war mir nicht wirklich bewusst. Und ich glaube, das geht vielen anderen Kölnern ebenso.

Dabei ist eine Mitgliedschaft beim ZDV mit einem Mindestbeitrag von 20 Euro (Schüler und Studenten 15 Euro) doch durchaus erschwinglich, oder?







Für weitere Informationen finden Sie hier die Internetseite des Zentral-Dombau-Vereins.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen