Kölsche Originale: Tünnes und Schäl

Eimol kräftig däm Tünnes an die Nas packe...

Die Bronzefiguren von "Tünnes und Schäl" in der Kölner Altstadt
…weil das nämlich Glück bringen soll. Deswegen ist die Nase vom Tünnes wohl auch schon so blank.

Auch wenn es die zwei nie wirklich gab, zählen Sie zu den Kölschen Originalen.

Das hängt damit zusammen, weil in jedem Kölner ein Stück „Tünnes“ und ein bisschen was „Schäl“ stecken soll.

Eigentlich handelt es sich bei beiden um Stockpuppen aus dem Kölner Hänneschen Theater. 

Die Puppe des gutmütigen und manchmal etwas tölpelhaften Tünnes war zuerst da.
Sie wurde 1803 mit in das Programm genommen.


Der listige Schäl kam erst knapp 50 Jahre später nach Knollendorf. Seine „Geburt“ haben wir dem Zwist zwischen dem Theatergründer Johann Christoph Winters und seinem Konkurrenten auf der „Schäl Sick“ zu verdanken, der übrigens ein Vorfahre von Willy Millowitsch war.

Diesen Konkurrenzkampf hat Winters in sein Puppenspiel mit eingebaut, indem er seinem Widersacher eine, na ja, eben nicht ganz so nette Figur widmete.


Heute sind Tünnes und Schäl über die Stadtgrenzen Kölns hinaus bekannt. Es gibt unzählige Witze, Geschichten und Anekdoten über die beiden.

Keine Angst, ich werde euch damit verschonen, jetzt etliche Witze zum Besten zu geben. Ich kann eh keine Witze erzählen, dann brauch ich auch keine aufzuschreiben.

Solltet ihr aber dennoch an dem ein oder anderen Witzchen von Tünnes und Schäl interessiert sein, dann schaut euch auf der folgenden Seiten um.

giselmut.de

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