Museum für ostasiatische Kunst


Das Museum für ostasiatische Kunst befindet sich auf der Universitätsstraße 100, direkt am Aachener Weiher. Das war allerdings nicht der erste Standort dieses Museums. Das erste Museum für ostasiatische Kunst wurde mit der Vertragsunterzeichnung am 21. Juni 1909 gegründet und im Jahr 1913 am Hansaring eröffnet. Es beherbergte die Privatsammlung des Ehepaares Adolf und Frieda Fischer.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude am Hansaring bei einem Bombenangriff auf Köln völlig zerstört. Da der größte Teil der Sammlung allerdings außerhalb gelagert war, blieben die meisten der Kunstgegenstände erhalten. Damit die Sammlung nicht in Vergessenheit geriet, organisierte Werner Speiser, der 1951 Museumsdirektor wurde, verschiedene Ausstellungen. 

Sein Nachfolger, Roger Goepper, der das Museum von 1966 bis 1989 leitete, setzte sich für den Bau eines neuen Museums ein. So konnte dann im Jahr 1977 das neue Museum für ostasiatische Kunst am Aachener Weiher eröffnet werden.

Interessant ist aber nicht nur die Kunst, die im Museum zu sehen ist, sondern auch das Gebäude selber zählt heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern in Köln.
Es wurde nach Plänen des japanischen Architekten KunioMaekawa erbaut.


Der Garten, der im Zentrum der Museumsanlage liegt, wurde von dem japanischen Bildhauer Masayuki Nagare nach dem Vorbild traditioneller japanischer Meditationsgärten gestaltet.

Außerdem beherbergt das Museum noch eine Cafeteria, die auch unabhängig vom Museum besucht werden kann, sowie einen umfangreichen Buchladen.


Mehr zum Museum für ostasiatische Kunst finden Sie auf der Homepage des Museums
Weitere Informationen zur Gründung finden Sie auf der Seite 100 Jahre Museum für ostasiatische Kunst Köln



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